SEO selber machen – 10 Tipps für gute Google Rankings

AKTUALISIERT am 31. Juli 2020

Lesedauer ca. 10 Minuten

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Du willst SEO selber machen und hast kein großes Budget? Gut! In diesem Beitrag zeige ich dir die wichtigsten Tipps, um deine Website in den Google-Rankings nach oben zu bringen.

SEO selber machen

SEO ist einfach

Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr wichtiger Marketingkanal. Im Ganzen ist es allerdings sehr komplex und benötigt gutes Know-How, damit maximale Resultate erzielt werden.

Ich gehe aber davon aus, dass es dir gar nicht darum geht wirklich das letzte Quäntchen aus deiner Website herauszuholen. 

Bei SEO ist es wie in allen anderen Bereichen des Lebens auch. Mit 20 % des Aufwandes erreichst du 80 % des Ergebnisses.

Diese 20 % sind gar nicht so schwer. Schauen wir uns jetzt gemeinsam an, wie du das lernen kannst.

Kann man SEO lernen?

SEO lässt sich sehr gut selbst lernen. Du brauchst dafür kein SEO Studium.  

Achtung: eine Warnung vorneweg! Ob sich deine Optimierungen positiv auswirken erfährst du erst in einigen Monaten. Suchmaschinenoptimierung ist an langwieriger Prozess. 

Insbesondere bei neuen Webseiten dauert dieser Effekt (genannt Google Sandbox) noch einmal deutlich länger.

Es gibt vier Teilbereiche in jeder SEO Strategie, die du beherzigen musst, um deine Rankings zu verbessern. Das ist technical SEO, Content, Onpage-Optimierung und Offpage-Optimierung.

Wann lohnt es sich und wann nicht?

Bevor du dich an die Arbeit machst, solltest du überlegen, ob es Sinn für dich macht oder nicht. Lohnt es sich für dich, SEO selber zu machen?

Wenn du ein privates Projekt an den Start bringst, und du bisher keine Einnahmen hast, dann lohnt es sich definitiv SEO selbst zu machen. 

Hast du ein Lokale Firma, dann musst du dir die Frage stellen, wie viel Zeit du in SEO investieren kannst. Kannst du wöchentlich fünf Stunden entbehren, dann lohnt es sich noch nicht eine Agentur zu beauftragen. 

Hast du aber ein großes Unternehmen mit einigen Angestellten lohnt es sich nur in den wenigsten Fällen SEO selbst zu machen. Schließlich gibt es viele andere wertschöpfende Aktivitäten, die  wichtig für den Umsatz sind. In diesem Fall empfiehlt es sich jemanden externen z.B. einen SEO Freelancer zu engagieren. 

Jetzt schauen wir uns die wichtigsten Tipps an, um deinen organischen Traffic zu steigern.

10 Tipps um SEO selber zu machen

Qualität über Quantität

Um mit seriösem SEO Erfolge zu erzielen, benötigt es Content.  Es muss zu vielen Themen jeweils eine eigene Page aufgebaut werden.  

Je mehr Unterseiten eine Webseite hat, desto mehr Möglichkeiten gibt es im Internet gefunden zu werden. Ganz klar, oder?

Die Erstellung von Content ist sehr zeitintensiv und aufwändig. Häufig wird dabei ein großer Fehler begangen: Es wird nur auf Quantität gesetzt.

Doch Inhalte mit wenig Qualität haben kaum eine Chance in den Suchergebnissen zu ranken. Deshalb mein Rat: investiere viel Zeit in die Qualität deines Contents. 

Wie das geht schauen wir uns jetzt an.

Hochwertige Inhalte

Jede Suchmaschine hat das Ziel, das beste Ergebnis (zur Suchanfrage) auf Position 1 zu platzieren. Genau das sollte auch dein Ziel sein, wenn du Inhalte schreibst.

Vielleicht fragst du dich jetzt, wie denn Google Qualität erkennen kann.

Mithilfe von Rankbrain (Teil des Google Algorithmus) werden Nutzerdaten ausgewertet. Ist z.B. die durchschnittliche Sitzungsdauer sehr niedrig, spricht das für wenig Qualität und dementsprechend weniger Relevanz für die Nutzer.  

Das hat direkten Einfluss auf deine Rankings.

Was kannst du machen, damit dein Content sehr wertvoll wird?

  1. Geh mehr in die Tiefe. Wenn deine Konkurrenz 1000 Wörter über ein Thema schreibt, kannst du etwas drauflegen und z.B. 1200 Wörter nutzen. Du stellst damit sicher, dass das Thema etwas detaillierter behandelt wird. Google liebt das.
  2. Nutze eine ansprechende grafische Gestaltung. Es geht nicht nur um Text. Bilder und Videos steigern das Nutzererlebnis und bereiten deinen Content optisch auf. Auch Checklisten, Zwischenüberschriften und Zusammenfassungen lassen sich gut integrieren.
  3. Nutze kurze Absätze und einfache Sätze. Im Web geht es darum Sachverhalte einfach und leicht darzustellen. Lange und verschachtelte Sätze machen das nur unnötig kompliziert und deine Absprungrate steigt.

Regelmäßige Inhalte

Google mag keine statischen Websites. Das Web ist immer in Bewegung und Informationen müssen aktualisiert werden.

Damit die Suchmaschinen dir langfristig vertraut, solltest du regelmäßig Content veröffentlichen. Wie häufig, hängt von deiner Nische ab. Es gibt sehr hart umkämpfte Märkte (z.B. Finanzen, Immobilen) und weniger starke. Es kommt also ganz darauf an.

Klar ist aber: Du solltest so viel Zeit wie für dich möglich investieren. Ich empfehle dir mindestens alle zwei Wochen einen neuen Beitrag zu schreiben. Steht dir mehr Zeit (und Ressourcen) zur Verfügung geht natürlich auch viel mehr.

Wichtig zu beachten ist es, dass du deine Pages aktuell hältst. Das gilt insbesondere für  Ratgeber. Google belohnt Aktualität. Wenn du alte Artikel überarbeitest und verbesserst, führt das oft zu stark verbesserten Rankings.

Keyword Recherche

Damit dein Inhalt auch gefunden werden kann, muss es Nachfrage geben. Es lohnt sich nicht einfach irgendetwas zu kreieren, wenn niemand danach sucht. 

Mithilfe von Keyword-Recherche findest du heraus, welche Themen sich für dich lohnen. 

Die Recherche ist wirklich sehr wichtig und gilt als die Grundlage für Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten interessante Keywords herausfinden. Dazu lassen sich verschiedene SEO-Tools nutzen. Willst du es wirklich professionell angehen lege ich dir KWFinder (oder eine Alternative) nahe.  Für den Anfang reicht aber auch eine kostenlose Variante aus.

Ich empfehle dir die kostenlose Chrome Erweiterung von Surfer-SEO. Zusammen mit Google Suggest (das sind Vorschläge, die du direkt in der Google Suche erhältst) kannst du lohnende Themen recherchieren.

Keyword Recherche mit Surfer SEO

Wenn du im Google Suchfeld nach relevanten Keywords suchst, erhältst du nun direkt auf der rechten Seite eine Angabe mit dem Suchvolumen. Du kannst jetzt genau ablesen, nach welchen Themen gesucht wird.

Ein Tipp von mir: gebe zunächst ein Hauptthema ein, danach ein Leerzeichen und jetzt gehst du das Alphabet durch. 

Nun erhältst du sehr viele Ideen zu kleineren Unterthemen. Diese sind vor allem interessant, weil die Konkurrenz in der Regel niedrig ist und du eine größere Chance auf Rankings hast. 

Titel Tags verbessern

Der Meta-Title und die Meta-Beschreibung  sorgen für den ersten Eindruck innerhalb der Suchergebnisse. 

Meta Titel

Diese beeinflussen maßgeblich die Entscheidungen des Nutzers, ob er auf deine Webseite klickt, oder auf eine andere. Deshalb lohnt es sich, für diese Optimierung einige Zeit einzuplanen. 

Für Google stellen Titel und Beschreibung ein indirektes Ranking-Signal dar, weil die Klickrate (CTR) als Nutzersignal ausgewertet wird.

Linkbuilding

Abgesehen von großartigem Content, der für Relevanz sorgt, ist auch die Autorität deiner Webseite (und einzelnen Page) wichtig.  

Bei schwierigen und umkämpften Keywords hast du kaum eine Chance gute Rankings zu erzählen, wenn deine Website keine Autorität hat. 

Da spielt es auch keine Rolle, dass dein Content tatsächlich das beste Ergebnis ist. SEO ohne Backlinks funktioniert nur in sehr unumkämpften Nischen.

Doch woran bemisst sich Autorität?

Wenn andere externe Websites durch eine Verlinkung auf deinen Content verweisen, zählt das als eine Art Stimme. Denn diese zeigen Google, dass deine Webpage für dieses Thema interessant ist und eine gute Quelle darstellt. 

Super für Google ist es, dass diese Verlinkungen (auch Backlinks genannt) kaum manipuliert werden können. Deshalb spielen diese eine so große Rolle.

Natürlich ist dieser Fakt allen SEOs bekannt. 

Es gibt deshalb im Internet viele Anbieter, wo man sich Backlinks kaufen kann. Diese bieten aber kaum einen Mehrwert und können im schlimmsten Fall zu einer Abstrafung vom Google führen.

Langfristig lohnt sich das einfach nicht. Ich rate dir deshalb dringend davon ab Geld für Backlinks zu zahlen.

Doch wie funktioniert seriöser Linkaufbau? Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Für mehr Details schau dir diesen Ratgeber dazu an

Struktur und Usability

Die Seitenstruktur ist für die UX (Nutzererfahrung) und für SEO wichtig. Der User und die Suchmaschine soll erkennen, welche Unterseiten besonders wichtig sind. 

Seitenstruktur SEO

Die Pages werden miteinander verknüpft, sodass sich eine logische Navigation der Website ergibt.

Übermäßige Werbung

Übermäßige und störende Werbung ist ein No-Go.

Vor allem, wenn der Nutzer nach Informationen sucht, ist die andauernde Werbung auf eigenen Produkte eher störend. Ja, du erstellst Content, mit der Intention, deine Produkte oder Dienstleistung zu bewerben. Das ist an sich kein Problem, solange du es nicht übertreibst.

Für die Nutzererfahrung ist es sehr wichtig, dass du es nicht mit Pop-ups übertreibst. Das sind diese Boxen, die den eigentlichen Inhalt bedecken.

Häufig resultieren daraus Fehler auf mobilen Geräten. Es kann passieren, dass sich diese nicht schließen lassen. Das ist sehr nervig und führt zu hohen Absprungraten. 

Technical SEO

Technische Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass deine Inhalte indexiert werden und auf Google gefunden werden können.

Für kleine Websites ist dieser Bereich nicht ganz so wichtig. Bei großen Webseiten entstehen aber oft schwerwiegende Fehler, die einen negativen Einfluss haben.

Schauen wir uns ein paar wichtige Sachen an:

  1. Nutze eine suchmaschinenfreundliche URL-Struktur. Statt website.de/2020/07/31/beitrag/ nutze website.de/beispielbeitrag/. In deiner URL sollte das wichtigste Keyword enthalten sein.
  1. Nutze Google Search Console, das ist kostenlos und zeigt dir konkrete technische Fehler an. Außerdem kannst du hier sehr gut das organische Wachstum verfolgen. 
  2. Erstelle eine XML-Sitemap (bei WordPress z.B. mit dem Plugin RankMath oder Yoast), und reiche diese in der Search Console ein. 

SEO selber machen - mein Fazit

Du siehst, SEO ist ein komplexes Thema. Falls du dich jetzt ein bisschen überfordert fühlst, ist das nicht schlimm. 

Immer, wenn man etwas Neues lernt, benötigte es etwas Zeit zur Einarbeitung. Wenn du dich weiter in die Materie einließt, kannst du SEO durchaus selber machen.  

Denke aber daran, Suchmaschinenoptimierung ist ein langfristiger Prozess und Erfolge stellen sich erst spät ein. Gibst du zu früh auf, kannst du dein gewünschtes Ziel auch nicht erreichen. 

Um die Entwicklung deiner Website sichtbar zu machen, lohnt sich auf jeden Fall ein Tracking-Tool wie Google Analytics oder Matomo

Hast du Fragen oder Anregungen zum Thema SEO? Dann schreib mir einen Kommentar.


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